Ma arrivando a Genova si rende conto di essersi portata dietro il tempo di Berlino. :(
E allora i programmi cambiano, ma non più di tanto visto che in dieci giorni devi farci entrare tutto e tutti.
La burocrazia in università, gli amici e soprattutto le amiche (grazie ragazze per la serata al Time... mi fa un po' ridere dopo tutti i club che ho girato qui ma andare a ballare con voi ha sempre un che di speciale, anche se non si fa chiusura e se la musica non è proprio la creme de la creme), i giri sulla mia vespa che mi manca da impazzire e sulla mia piccola 500...
E poi a genova c'è lui: IL MARE!
Non avete idea di quanto mi manchi svegliarmi la mattina e sentirne l'odore, l'umidità nell'aria e quel minimo di sale che ti si attacca alla pelle.
Tornata a Berlino, al corso di tedesco, ho dovuto scrivere un testo di confronto tra Berlino e Genova... so che non lo capirà nessuno ma mi piace talmente tanto che ho deciso di copiarlo qui sotto.. magari vi viene voglia di imparare il tedesco... alla fine non è male, anzi... può essere persino poetico:
Auf den ersten Blick sind Genua und Berlin unvergleichbar.
Anders als Berlin, das flach ist, ist Genua schmal und es liegt auf den Bergen.
Wir haben die Sonne. Dagegen hat Berlin fast kein Wetter.
Der Frühling fängt an, wenn woanders schon Sommer ist. Der Himmel ist immer grau. Es ist aber nie dieses traurige Grau: wenn man den Berliner Himmel anguckt, kann man sofort viele verschiedene Farben unterscheiden.
Ein Grau ist schwach und fast weiß, das andere ist so dunkel, dass man Angst davor kriegt.
Es sieht immer aus, als ob es gleich regnen würde. Aber Berliner Regen ist gar kein Regen.
Der Regen in Berlin unterscheidet sich von dem in Genua dadurch, dass der erste quasi nicht nass ist. Er ist wie Luft mit ein bisschen Wasser dazu.
In Genua regnet es nicht so viel, aber wenn es passiert, ist es genau wie eine Dusche. Egal, wo du bist und ob du einen Regenschirm hast, bist du in zwei Sekunden komplett geduscht.
Sonst ist der Himmel blau. Die Wolken sind wie Puderzucker auf einem riesigen blauen Kuchen. Und die Sonne scheint, warm, groß und gelb. Im Unterschied dazu ist die Sonne in Berlin weiß.
Man sucht Schutz vor der Sonne in den kleinen Gassen, die ein unregelmäßiges und chaotisches Netz in das Herz der Stadt bauen.
Da kommt die Sonne nicht herein. Nur an irgendeinem Platz, wo die Einwohner Weißwein trinken, während eine Diskussion über Geld und Frauen zugange ist.
Der Genuese liebt Diskussionen, am meisten, wenn sie von Meer, Frauen oder Fußball handeln.
Sowohl über Wichtiges, als auch, wenn nichts passiert ist, beklagen sie sich die ganze Zeit.
Ähnlich wie die Berliner sind sie auf den ersten Blick unfreundlich, verschlossen und unkommunikativ.
Um zu grüßen, ist ein Hallo schon genug, „wie geht’s?“ ist viel zu viel. Man braucht nicht voneinander zu wissen, das wäre nur verlorene Zeit. Und Zeit ist Geld.
Es wird gesagt, dass wir geizig sind. Es stimmt nicht unbedingt. Wir geben zwar nicht so viel Geld aus, aber wir genießen auch unsere Leben.
Der größte Unterschied ist das Meer. Genua ohne Meer ist wie der Himmel ohne Mond, leer und traurig.
Wir sind Seeleute: von Kindheit an sind wir damit aufgewachsen. Es gibt uns das Gefühl von Freiheit. Wir haben aber nicht nur das Meer, sondern auch die Berge, die uns den Rücken decken und uns das Gefühl geben, unerreichbar zu sein.
Der Genuese hat beide Eigenschaften in seiner Personalität fest verankert.
Sobald man von Genua in Berlin ankommt, findet er sich in einer Stadt wieder, in der alles gleich aussieht.
Das Gefühl dauert ungefähr 20 Sekunden. Dann ist es weg, und es kommt nie zurück.
Jede Berliner Ecke ist anders, genauso wie in Genua.
Verglichen mit Genua ist wahrscheinlich der Unterschied hier größer. Man sieht ein neues Gebäude neben einem Altbau, die Armut neben dem Reichtum.
Weder die Gebäude noch die Leute sind in Berlin gemischt.
Ich vermute, dass das so ist, weil die meisten Berliner nicht richtige Berliner sind. Fast niemand ist hier geboren und aufgewachsen. Deswegen sind die richtigen Berliner so stolz darauf.
Ich bin auch stolz darauf, in Genua geboren zu sein. Ich glaube, ich wäre allerdings genauso stolz, eine Berlinerin zu sein.
P.s. Gracias mamà por la foto del domingo.. es estupenda.